eCommerce-Leitfaden
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Passt nicht, gibts nicht – die richtige Shop-Software für jeden

Im Gespräch mit Jörg Strotmann, 1&1 Internet AG, www.1und1.de 

Jörg Strotmann ist Leiter Produkt Management E-Commerce bei der 1&1 Internet AG. 1&1 ist mit über 14 Millionen Kundenverträgen ein führender Internet-Provider. Das Produktangebot reicht von Webhosting und E-Business-Lösungen in der Cloud (Internet-Präsenzen, Domains, E-Mail- und Groupwork-Anwendungen, E-Shop- und Payment-Solutions sowie SEO- und Online-Marketing-Tools) über schnelle DSL-Zugänge und Telefonie bis hin zum Personal Information Management via Internet. Ergänzt werden die 1&1 Produkte durch attraktive Bundlings mit Soft- und Hardware. Sämtliche 1&1 Produkte werden in den Hochleistungs-Rechenzentren von 1&1 betrieben.

Herr Strotmann, was ist eine Online-Shop-Software?
Eine Shop-Software ist das technische Grundgerüst Ihres Shop-Auftritts. Damit legen Sie fest, welche Inhalte der Nutzer zu sehen bekommt, über welche Möglichkeiten Ihr Shop verfügt und wie die Seite gestaltet sein soll. Es handelt sich bei der Online-Shop-Software also um ein Werkzeug für den Betreiber, mit dem die Verkaufsplattform eingerichtet wird. Mit manchen Software-Systemen kann dies mitunter viel Zeit in Anspruch nehmen. Allerdings bieten viele Hoster auch Alternativen, mit denen ein Shop nicht nur in wenigen Klicks aufgebaut werden kann, sondern sich auch ortsunabhängig verwalten lässt. Sie richten Ihren Shop vom Browser aus mit einer praktischen Auswahlmaske ein. Dabei sind keine Programmierkenntnisse erforderlich, denn Sie wählen die Elemente auf einer grafischen Oberfläche aus und bauen daraus vollständige Seiten zusammen. Eine gute Shop-Software bringt dabei Anbindungen an wichtige Drittsysteme aus den Bereichen Zahlung (z. B. PayPal, Kreditkarte), Versand (z. B. DHL, Hermes), oder Vermarktung (z. B. Produktexport zu eBay) mit.

Welche Shop-Lösung empfehlen Sie Einsteigern?
Einsteiger sollten am besten auf eine Komplettlösung setzen, die ihnen ein „Rundum-sorglos-Paket“ bietet. Die Updates und Patches sollten also kostenlos und automatisch eingespielt werden. Des Weiteren sollte die Lösung skalierbar sein, um zukünftige Erweiterungen des Shops und zunehmenden Traffic ermöglichen zu können. Auf jeden Fall sollte eine Shop-Lösung den Händler so gut wie möglich unterstützen, damit sich dieser voll und ganz auf seine Kernkompetenz konzentrieren kann.

Worauf müssen Shop-Betreiber bei der Auswahl ihres Shop-Systems besonders achten?
Schnittstellen sind sehr wichtig, vor allem zu den eingesetzten Dienstleistern. Shop-Systeme sollten am besten reibungslos mit Zahlungs- und Versandabwicklung zusammenarbeiten – wenn es diese Funktionalitäten nicht schon selbst mitbringt.

Eine immer wichtigere Rolle spielen soziale Netzwerke. Für 1&1 E-Shop-Kunden ist es ganz einfach, zum Beispiel selbst einen Facebook-Shop einzurichten oder ihre Produkte und Dienstleistungen über Twitter, Google+ und weitere sozialen Netzwerken zu vermarkten. Mit nur wenigen Klicks lässt sich das eigene Warenangebot auch auf Vertriebsplattformen wie eBay, Amazon & Co. einbinden. Je nachdem, welche Kunden angesprochen werden, sollte auch der Webshop mehrsprachig aufgesetzt werden. Für internationale Shops müssen aber nicht nur Sprache, Währung und Domain angeglichen werden, auch rechtliche Aspekte und andere Länderspezifika sollten vorher geklärt sein. Wir empfehlen eine Zertifizierung durch einen Dienstleister wie Trusted Shops oder den TÜV, damit Händler sicher gehen können, dass Ihr Online-Shop alle rechtlichen Anforderungen erfüllt.

Außerdem lassen gerade saisonale Ereignisse wie Weihnachten, Sommerferienzeit und andere die Zugriffs- und Verkaufszahlen in die Höhe schnellen – das sollte die Shop-Lösung verarbeiten können. Die besten Web-Shop-Lösungen dazu kommen heute aus der Cloud.

Ein weiterer Punkt, auf den Shop-Betreiber achten müssen, ist, dass immer mehr Kunden Smartphones und Tablets für das Online-Shopping nutzen. Untersuchungen zeigen, dass das E-Commerce-Wachstum in diesem Bereich das Wachstum im Desktop-Segment deutlich übersteigt. Mit den 1&1 E-Shops z. B. können Händler von diesem Trend profitieren, weil sich der Online-Shop automatisch an mobile Endgeräte anpasst.

Worin liegen eigentlich die Vorteile vorgefertigter Miet-Shops?
Für den Aufbau eines Online-Shops müssen Sie zwar Zeit investieren, aber mit vorgefertigten Miet-Shop-Lösungen reduzieren Sie den Aufwand auf ein Minimum. In einem Paket bekommen Sie alles, was Sie benötigen, um einen professionellen Webshop zu erstellen. Zahlreiche Schnittstellen zu den verschiedenen Dienstleistern können Sie bei Bedarf einfach aufschalten. Auch Erweiterungen, wie individuell einstellbare Artikelpräsentationen und Bestellvorgänge, das Anlegen von Informationsseiten oder eine Kundendatenverwaltung können relativ einfach ergänzt werden.

Mit flexiblen Miet-Shops bleiben Sie am Puls der Zeit: Die Shops werden regelmäßig aktualisiert, um sich ändernden Bestimmungen und Regularien zu entsprechen. Miet-Shops bieten außerdem häufig effektive Marketing-Instrumente, wie ein professionelles Newsletter-Tool oder die Analyse des Besucherverhaltens.

Der Handel entwickelt sich immer mehr zu einem Handel über mehrere Kanäle. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung?

Neben den Interaktionskanälen stationär, E-Commerce, Mobil, Social Media und Print geht es vor allem um die Wechselwirkung zwischen den Kanälen. Ziel ist die Vernetzung aller Kontaktpunkte wie Filiale, Online- und Mobile-Shops, um ein integriertes Einkaufserlebnis zu bieten. Gute Miet-Shop-Systeme bieten hierfür heute auch schon Lösungsansätze.

Internet: www.1und1.de


 

Wie sieht die Zukunft des Bezahlens aus? Aktuelle Studie gibt Aufschluss!

Um herauszufinden, wie der Status quo hinsichtlich der neuartigen Technologien für das Bezahlen im stationären und im Online-Handel in Deutschland ist und wie sich die Trends für die Zukunft entwickeln könnten, hat das Team des E-Commerce-Leitfadens Händler zum Thema „Zukunft des Bezahlens“ nach ihren Einschätzungen befragt.

Nicht nur im Online-Handel, sondern mittlerweile auch im stationären Handel entwickeln sich Zahlungsverfahren durch technische Neuerungen stetig weiter. Da es für den Erfolg eines Händlers wichtig ist, auf die Bezahlwünsche der Kunden einzugehen, sollten sich die Händler mit den Entwicklungen auseinandersetzen und gegebenenfalls das Portfolio an Bezahlmethoden ausweiten oder anpassen.

Vor allem durch die Einführung von Apple Pay in den USA scheint das Thema „Mobiles Bezahlen“ auch in Deutschland an Bedeutung zu gewinnen. Allerdings sind hierzulande bisher nur selten neuartige Bezahlverfahren wie kontaktlose Karten, QR-Code-basierte Zahlungsverfahren und Beacon-basierte Zahlungsverfahren in den Läden zu finden. Im stationären Ladengeschäft werden immer noch vorwiegend Bargeld, die girocard oder das elektronische Lastschriftverfahren (ELV) verwendet.

Ob und welche der neuen Technologien sich im Mobile Payment gegen die anderen durchsetzen wird, ist noch unklar. Stationäre Händler stehen sowohl NFC-basierten Technologien, QR-Codes als auch BLE (Bluetooth Low Energy) als Bezahlmethode bisher noch skeptisch gegenüber. Für die Zukunft schätzen hingegen mehr als zwei Drittel der befragten Händler, dass das Smartphone die Geldbörse und klassische Bezahlterminals im stationären Handel ersetzen könnte oder zumindest einen Großteil aller Transaktionen ausmachen wird. Auch die biometrische Freigabe des Zahlungsprozesses, wie es bei Apple Pay per Fingerabdruckscan bereits möglich ist, wird von den Händler als potenzialträchtige Technologie genannt.

Als Anbieter von kontaktlosen Bezahlsystemen wünschen sich Händler überwiegend Kreditinstitute und Kreditkartenunternehmen. Im Vergleich zu einer Studie im Jahr 2013 hat jedoch das Vertrauen in eine Forcierung durch Banken abgenommen. Internet- und Technologieunternehmen drängen inzwischen ebenfalls in den stationären Handel, um kontaktlose Bezahlsysteme zu etablieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das kontaktlose Bezahlen in Zukunft deutlich an Bedeutung gewinnen wird, auch wenn derzeit noch wenige der Händler eine der neuartigen Systeme verwendet. Händler sollten somit weiterhin regelmäßig ihr Portfolio an Zahlungsverfahren an die neuesten Trends und Wünsche der Kunden anpassen.

Die komplette Studie „Zukunft des Bezahlens – Aktuelle Einschätzung und Trends aus Händlersicht“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter:
http://www.ecommerce-leitfaden.de/zukunft-des-bezahlens


 

Null-Prozent-Finanzierungen im Online-Handel anbieten, aber richtig!

Viele Werbungen kommen mittlerweile nicht mehr ohne die Formulierung „Null-Prozent-Finanzierung“ aus. Unternehmen können damit ihren Kunden die Möglichkeit geben, durch Teilzahlungen flexibel zu bleiben. Doch der Verbraucher tritt mit dem Abschluss eines solchen Vertrages wichtige Rechte ab, was viele Kunden aber gar nicht wissen oder wissen können. Dies hat ein Urteil des Bundesgerichtshofs bestätigt. Im Fall, der bis vor den BGH ging, hatte ein Mann im Baumarkt zwei Türen für rund 6500 Euro gekauft und eine Null-Prozent-Finanzierung vereinbart. Die gekauften Türen erwiesen sich jedoch als mangelhaft, sodass der Kunde rechtswirksam vom Kaufvertrag zurücktrat.

Die Bank, die ihm die Null-Prozent-Finanzierung ermöglichte, verlangte dennoch ihr Geld und wollte den Vertrag nicht auflösen. Der Bundesgerichtshof gab der Bank Recht, denn nur bei entgeltlichen Darlehensverträgen, also nicht bei Null-Prozent-Zinskosten, handelt es sich um echte Verbraucherdarlehensverträge. Nur in diesem Fall greift dann die Schutzregelung, die mit dem Rücktritt vom Kaufvertrag auch die damit verbundene Finanzierung hinfällig werden lässt oder auch Sondertilgungen und Komplettrückzahlung rechtlich ermöglicht.

Miriam Wohlfarth, Gründerin und Geschäftsführerin von RatePAY, einem Online-Dienstleister u.a. für Ratenzahlung, meint dazu: „Mit seinem Urteil stellt der Bundesgerichtshof den Nutzer der Null-Prozent-Finanzierung in der Tat schlechter als den Verbraucher, der für sein Darlehen Zinsen zahlt. Ein Online-Händler kann bzw. sollte es sich aus unterschiedlichen Gründen nicht leisten, Kunden zu benachteiligen oder anders zu behandeln, die eine Null-Prozent-Finanzierung vereinbaren.“ Dies bedeutet allerdings keinesfalls das Aus für die Null-Prozent-Finanzierung, die von vielen Händlern gerne als kundenfreundlicher Service angeboten wird: Payment-Anbieter, die freiwillig Verbraucherschutz walten lassen, können hier eine Lösung bieten. „Dies ist etwa bei RatePAY der Fall.“, so Wohlfarth. „Als Anbieter von Ratenzahlung im Internet gewähren wir umfassende Kundenrechte, auch bei Null-Prozent-Finanzierungen. Bei einem Widerruf oder einer vollständigen Warenretoure wird die Ratenzahlung automatisch kostenfrei storniert, d. h. der Verbraucher hat keinen separaten Kredit, den er kündigen muss. Außerdem kann ein Käufer seine Raten jederzeit schneller tilgen, ohne dass Vorfälligkeitsforderungen in Kraft treten, die von Banken häufig erhoben werden. Auch nach Retouren werden Ratenpläne automatisch an den aktuellen Forderungsbetrag angepasst. Sowohl Händler als auch Kunden werden mit der Wahl des richtigen Dienstleisters so vor unerfreulichen Folgen des BGH-Urteils geschützt.“

Weitere Informationen zum Ratenkauf im Online-Handel erhalten Sie in der bald erscheinenden Studie „Ratenkauf im E-Commerce“ des E-Commerce-Leitfadens.

 

E-Commerce 2030: Ausblick auf zukünftige Trends beim E-Commerce-Tag in Chemnitz

Beim E-Commerce-Tag in Chemnitz am 16. Oktober diskutierten wieder einmal knapp 150 Teilnehmer und zahlreiche Experten über die Zukunft des Einzelhandels unter dem Einfluss des E-Commerce und der zunehmenden Digitalisierung.

Unterstützt von den Sächsischen IHKn und dem eBusiness-Lotsen Chemnitz begrüßte das E-Commerce-Leitfaden-Team zahlreiche E-Commerce-Experten in den Räumlichkeiten der KOMSA AG in Chemnitz. Zu Beginn machte Dr. Ernst Stahl von ibi research deutlich, auf welche Entwicklungen sich der Einzelhandel in der nahen Zukunft einstellen muss, sowie welche Chancen und Herausforderungen der Einstieg in den Online-Handel mit sich bringt. Im Anschluss daran berichtete Dr.-Ing. E. h. Gunnar Grosse, Vorstandsvorsitzender der KOMSA AG, von den Online-Erfahrungen, die er in den letzten 20 Jahren sammeln konnte.

Im weiteren Verlauf des Tages wurde in sechs Fachkonferenzen vertieft auf die Themenbereiche „Gründen und Durchstarten im E-Commerce“, „Amazon, eBay & Co.“, „Stationär und online? Die Welten verbinden sich“, „Prozesse und Versand“, „Marketing und Co.“ sowie „Payment und Risikomanagement“ eingegangen. E-Commerce-Insider gaben dabei wertvolle Tipps und Tricks zu Themen wie der Planung und dem Aufbau eines Online-Shops, der Nutzung von Marktplätzen oder der Erschließung neuer Vertriebs- und Kundenpotentiale. Außerdem erfuhren die Teilnehmer in Praxisberichten von erfolgreichen Online-Händlern aus der Region, wie man seine Geschäftsideen im Internet verwirklicht und fortlaufend optimiert.

Die Pausen zwischen den Fachkonferenzen wurden von den Teilnehmern für den Austausch mit den Referenten und den zahlreichen Ausstellern genutzt. Auch das Networking kam nicht zu kurz.

Fachjournalist und E-Commerce-Experte Stephan Meixner ging im abschließenden Keynote-Vortrag der Frage nach, wie der E-Commerce im Jahr 2030 aussehen wird. So werden sich Online- und Offline-Handel immer stärker verschmelzen und das E-Commerce-Geschäft immer internationaler sowie granularer werden.

Zum Abschluss des Tages wurde die Frage, ob sich E-Commerce auch heute noch lohne, an ein Podium weitergegeben. Am Ende waren sich alle einig: E-Commerce lohnt sich – aber er darf nicht als „Nebenprodukt“ gesehen werden, sondern benötigt das gleiche unternehmerische Engagement wie der stationäre Handel!

 

Wie haben Sie sich als Online-Händler finanziert?

Einen wesentlichen Erfolgsfaktor bei der Unternehmensgründung und der weiteren Entwicklung des Unternehmens stellen Fragen der Finanzierung dar. Insbesondere für Unternehmen, die erstmals versuchen, online zu verkaufen, ist die Deckung des notwendigen Kapitalbedarfs ein wichtiges Thema. Das Team des E-Commerce-Leitfadens möchte deshalb in einer aktuellen Umfrage herausfinden, wie diese Unternehmen sich bei ihrer Gründung finanziert und wie sie die Anfangsinvestitionen in den Online-Vertrieb gestemmt haben.

Händler profitieren durch die Teilnahme an der Umfrage, da durch die Befragung ein aktueller Überblick über den Status quo im Bereich der Finanzierung entsteht. Die Ergebnisse werden nach Abschluss der Auswertung kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie können Online-Händlern dann unter anderem als Hilfestellung für eigene Finanzierungsfragen dienen.

Hier geht es zur Umfrage: www.ecommerce-leitfaden.de/finanzierung

Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 10 Minuten. Die Aussagen werden selbstverständlich vertraulich behandelt, an keine Dritten gegeben und anonym ausgewertet.


 
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