E-Commerce-Leitfaden
eCommerce-Leitfaden
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Aktuelles

Sonderauswertung zu Payment-Gesamtkosten: Große individuelle Unterschiede bei Kosten

Die Auswahl und Anpassung des geeigneten Portfolios an Zahlungsverfahren stellt für Online-Händler immer wieder eine Herausforderung dar. Ein bedeutsames Kriterium dabei ist die Höhe der Kosten der einzelnen Zahlungsverfahren. Die Kosten umfassen nicht nur die direkten Kosten in Form von Gebühren oder Disagios, sondern auch vor- und nachgelagerte indirekte Kosten, die vom jeweiligen Zahlungsverfahren abhängen. Ziel der von ibi research veröffentlichten Studie „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren“ war deshalb die Gegenüberstellung der verbreitetsten Zahlungsverfahren in Online-Shops auf der Grundlage der ihnen zuzurechnenden Gesamtkosten. Weil diese Gesamtkosten im Einzelfall wegen der unterschiedlichen Ausprägungen der Kostenfaktoren vom Basisfall* der Studie abweichen können, wurden diesem nun in einer weiteren Auswertung drei Fallbeispiele von Händlern vergleichend gegenübergestellt.

Die ibi research-Studie „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren“ hat ergeben, dass Online-Händler in Deutschland keine detaillierte Kenntnis über die tatsächlichen Kosten von Bezahlverfahren haben. Es zeigte sich auch, dass die Kosteneinschätzung der Händler merklich mit der Reihung der Zahlungsverfahren nach direkten Kosten übereinstimmt. Die Händler richten ihr Augenmerk also wohl hauptsächlich auf die direkten, nicht die gesamten Kosten. Dabei existiert eine Vielzahl von Einflussfaktoren auf die Gesamtkosten, deren Ausprägungen im Einzelfall beträchtlich differieren können.

Payment-Gesamtkosten für drei fiktive und individuelle Händlertypen

Der in der Studie beschriebene Basisfall wird deshalb nicht allen Fällen gerecht. Aus diesem Grund wurden nun in einer weiteren Untersuchung drei weitere Fälle betrachtet, die fiktiven individuellen Händlertypen entsprechen. Diese Händlertypen (Szenario 1: großer Bekleidungshändler, Szenario 2: kleiner Geschenkartikel-Händler, Szenario 3: Händler hochwertiger Unterhaltungselektronik) stellen dabei nicht Branchendurchschnitte dar, sondern in sich geschlossene Einzelfälle, die sich unter anderem hinsichtlich Bestellvolumen, Warenkorbgröße, Retourenquote, interner und externer Risikoprüfungen sowie Mahn- und Inkassoverfahren voneinander unterscheiden.

Die wesentlichen Ergebnisse dieser Sonderauswertung sind:

  • Es gibt kein absolut günstigstes oder teuerstes Zahlungsverfahren. Die Reihenfolge hängt vom jeweiligen Einzelfall und der Ausprägung der Einflussfaktoren ab. Die SOFORT Überweisung schneidet in drei der vier betrachteten Fälle als das Zahlungsverfahren mit den geringsten Gesamtkosten ab. Die Zahlung auf ungesicherte Rechnung ist dagegen in allen betrachteten Fällen ein tendenziell teures Verfahren.
  • Am deutlichsten ist die Spreizung bei der Zahlung per Nachnahme: Gehört das Bezahlverfahren beim hohen Warenkorbwert des dritten Szenarios zu den Top 3 mit den günstigsten Gesamtkosten, nimmt es beim Szenario "Geschenkartikel-Versender" den vorletzten Platz ein.
  • Die Absicherung von Rechnungs- oder Lastschriftzahlungen lohnt sich trotz der relativ hohen direkten Kosten meistens. Nicht immer werden die höheren direkten Kosten der Absicherung durch geringere indirekte Kosten überkompensiert. Händler sollten dies deshalb für ihre individuelle Situation prüfen.

Die Ergebnisse der Sonderauswertung "Gesamtkosten von Zahlungsverfahren - Fallbeispiele von Händlern" stehen kostenlos zum Download zur Verfügung: www.ibi.de/zvkosten

Rahmendaten des Basisfalls:
*Durchschnitts-Händler in der Studie: 2.979 Bestellungen pro Monat, bei einem Warenkorb von 100,60 Euro und einer Retourenquote von 7 Prozent. Der Durchschnitts-Händler führt interne und externe Risikoprüfungen sowie Mahn- und Inkassoverfahren durch.


 

 

Das Einmaleins des E-Commerce - Intensiv-Workshop für Einsteiger in Stuttgart - Exklusiver Workshop für Händler und Gründer

Sie wollen auch Ihre Produkte online verkaufen? Wie das geht, erfahren Sie im Rahmen des Intensiv-Workshops „Einstieg in den E-Commerce“.

Der Workshop findet am 10. März 2015, einen Tag vor dem E-Commerce-Tag, von 14:00 Uhr bis 17:45 Uhr in Stuttgart statt und ist exklusiv Händlern und Gründern vorbehalten. Die Teilnehmer werden mit den Chancen und Herausforderungen des E-Commerce konfrontiert und erfahren, wie sie die Potenziale des E-Commerce für sich nutzen.

Der Workshop richtet sich an E-Commerce-Einsteiger, Unternehmen, die einen Webshop aufbauen wollen, und Interessierte jeglicher Branche. Dabei werden die folgenden Themen behandelt:

  • Strategische Überlegungen – Basisfragen und der Business Plan
  • Kalkulatorische Planungsgrundlagen eines E-Commerce-Projekts
  • Projektorganisation eines E-Commerce-Projekts
  • Technologie- und Partnerauswahl (Shop-Systeme, Warenwirtschaft etc.)
  • Zusammenarbeit mit Agenturen und Dienstleistern
  • Grundlagen: Online-Marketing und Web-Controlling
  • Grundlagen: Zahlungsabwicklung
  • Grundlagen: Versand- und Retourenmanagement
  • Grundlagen: Nutzung von Marktplätzen
  • Grundlagen: Multikanalmanagement
  • Grundlagen: E-Commerce-Recht


Das erwartet die Teilnehmer:

  • 3-stündiges Intensivseminar mit 45 Minuten Kaffeepause zum Networking
  • begrenzte Teilnehmerzahl: maximal 25 Teilnehmer
  • Best Practices, Diskussionen, FAQ
  • Seminarunterlagen
  • Networking mit den Referenten und den Teilnehmern


Kosten: 79,00  Euro zzgl. MwSt.
Referenten: Dr. Ernst Stahl, Dr. Georg Wittmann, ibi research

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten zum Workshop sowie zum E-Commerce-Tag-Stuttgart finden Sie unter www.ecommerce-tag.de oder im Programm-Flyer.

Wir würden uns sehr freuen, Sie in Stuttgart begrüßen zu dürfen.


 
 

Jetzt teilnehmen: Umfrage zur Bearbeitung und Archivierung elektronischer Rechnungen

Wie die Bearbeitung und Archivierung von Ein- und Ausgangsrechnungen in den einzelnen Unternehmen abläuft, kann sehr unterschiedlich sein. Während einige Unternehmen ausschließlich auf Papier setzen, nutzen andere elektronische Prozesse – insbesondere seitdem die rechtlichen Rahmenbedingungen 2011 durch den Gesetzgeber neu gefasst wurden: Elektronische Rechnungen sind Papierrechnungen gleichgestellt, und durch den Wegfall der Signaturpflicht ist der Versand elektronischer Rechnungen stark vereinfacht. Mit einer aktuellen Befragung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) will nun der eBusiness-Lotse Ostbayern ermitteln, wie die Rechnungsabwicklung derzeit bei den Unternehmen abläuft. Jeder Teilnehmer kann an der Verlosung eines iPad mini 3 teilnehmen.

Die Digitalisierung hält in sämtlichen Unternehmensbereichen Einzug. Auch die Prozesse in der Rechnungsabwicklung werden bei den Unternehmen zunehmend digitalisiert – angefangen von der Erstellung der Rechnung, über deren Versand und Empfang bis hin zur Bearbeitung, Archivierung und Bilanzierung. Dies bedeutet für die Unternehmen oftmals spürbare Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen im Vergleich zur papier- bzw. beleghaften Rechnungsabwicklung. Dass das Thema in der unternehmerischen Praxis relevanter denn je ist, zeigt sich auch an aktuellen Aktivitäten, etwa der EU-Richtlinie über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen, der Entwicklung eines Standardformats zur Übermittlung elektronischer Rechnungen (ZUGFeRD) sowie dem Maßnahmenpaket der Bundesregierung „Innovative Digitalisierung der Deutschen Wirtschaft 2014/2015“.

Umfrage untersucht Erfahrungen mit elektronischen Rechnungen

Während elektronische Rechnungen insgesamt immer mehr an Bedeutung gewinnen, sehen sich aber gerade kleine und mittlere Unternehmen bei der Umstellung noch vor Herausforderungen gestellt. Mit einer aktuellen Befragung möchte der eBusiness-Lotse Ostbayern im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) daher ermitteln, wie stark die elektronische Rechnungsabwicklung im unternehmerischen Alltag bereits genutzt wird, was die Unternehmen dabei beschäftigt und vor welchen Herausforderungen sie stehen.

Unternehmen gelangen über den Link www.ebusiness-lotse-ostbayern.de/erechnung direkt zur Befragung und können bis zum 1. März 2015 daran teilnehmen.

Die Ergebnisse der ca. 30-minütigen Umfrage werden anonymisiert ausgewertet und anschließend allen Interessierten kostenlos zur Verfügung gestellt. Als kleines Dankeschön nimmt jeder ausgefüllte Fragebogen auf Wunsch an der Verlosung eines iPad mini 3 teil.

Bundesweite Veranstaltungsreihe zur elektronischen Rechnungsabwicklung geplant

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie organisiert der eBusiness-Lotse Ostbayern aufbauend auf den Ergebnissen der Umfrage eine bundesweite Veranstaltungsreihe, in der über die elektronische Rechnungsabwicklung informiert wird. „Durch ihre Teilnahme an der Umfrage tragen Unternehmen direkt dazu bei, das Informationsangebot für mittelständische Unternehmen weiter zu verbessern“, so Holger Seidenschwarz, Projektleiter beim durchführenden Institut ibi research an der Universität Regensburg. Das Institut ist Träger des eBusiness-Lotsen Ostbayern, der insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung von elektronischen Rechnungsprozessen unterstützt.

Die Umfrage und die Veranstaltungsreihe werden unterstützt und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


 
 

Payment-Barometer beleuchtet Zahlungen im Handel

Studienreihe liefert zukünftig regelmäßig Ergebnisse zur Nutzung von Payment-Verfahren. Studienmacher laden Händler zur Teilnahme ein.

Ab sofort können Händler unter www.ibi.de/payment-umfrage an der Befragung zum neuen „Payment-Barometer“ teilnehmen. Der Zahlungsspezialist ConCardis, die Forscher von ibi research an der Universität Regensburg und das Wirtschaftsmagazin Der Handel haben das Payment-Barometer gemeinsam als Studienreihe entwickelt. Anhand von rund 20 Fragen wollen die drei Partner in Zukunft regelmäßig Einschätzungen und Planungen von Händlern zu aktuellen Entwicklungen bei Zahlverfahren erheben und die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren.

Die neue Studienreihe baut auf der Systematik des E-Payment-Barometers der Jahre 2010 bis 2013 auf. Die Studienmacher haben sich für die Neuauflage jedoch dazu entschlossen, die Untersuchung auf den stationären Handel auszuweiten. Hintergrund ist, dass Vertriebskanäle immer stärker miteinander verschmelzen und Multi-Channel-Payments dementsprechend eine immer größere Rolle spielen werden.

Die erste Befragungswelle läuft bis zum 8. März 2015. Die Ergebnisse stehen  voraussichtlich zwei Wochen später kostenlos zur Verfügung. Die Studienreihe wird im zweiten Halbjahr 2015 mit einer weiteren Trendstudie fortgeführt. Deren Ergebnisse sind dann im Herbst erhältlich. Teilnehmende Händler erhalten die vollständigen Studienergebnisse automatisch zugesandt.

Die Teilnahme ist unter www.ibi.de/payment-umfrage möglich.


 

 

Enormes Potential im E-Commerce beim „Umsatzbringer“ Ratenkauf – Neue Studie erschienen

In einer aktuellen Studie hat das E-Commerce-Leitfaden-Team sowohl in Experteninterviews als auch in einer Breitenbefragung Händler nach ihren Einschätzungen zum Thema „Ratenkauf im E-Commerce“ befragt, um die derzeitige Situation sowie die zukünftigen Entwicklungen des Ratenkaufs im Online-Handel aufzuzeigen. Basierend auf den Meinungen der Experten und Erfahrungen der Online-Händler, die Ratenkauf einsetzen, wurden anschließend Erfolgsfaktoren abgeleitet, die Interessierte bei der Auseinandersetzung mit dieser Thematik unterstützen können.

Der Begriff des Ratenkaufs ist grundsätzlich oft mit negativen Assoziationen verbunden. So schrecken beispielsweise viele Händler davor zurück, eine Ratenkaufoption in ihren Online-Shop zu implementieren, weil sie befürchten, dass dadurch ihre Retourenquote oder die Anzahl an zahlungsunfähigen Kunden steigt. Experten sehen dagegen vor allem den Grund dafür in einem falschen oder ungenauen Begriffsverständnis, bei dem es oft zu Verwechslungen mit dem Ratenkreditprodukt kommt.

Dies steht jedoch im Widerspruch zu den aktuellen Umfrageergebnissen, laut denen nur 5 % der Händler Ratenkauf nicht kennen. Trotzdem nutzt nur knapp ein Viertel der Befragten eine Ratenkaufoption im eigenen Online-Shop. Allgemein sollte deshalb versucht werden das Image des Ratenkaufs zu verbessern. Negativ assoziierte Begriffe sollten vermieden und der Ratenkauf mit positiven Begriffen und Erfahrungen verknüpft werden, denn Kunden wählen den Ratenkauf nicht zwangsläufig wegen begrenzter finanzieller Mittel.

Des Weiteren eignen sich – entgegen traditioneller Denkweisen – weit mehr Branchen und auch geringere Warenkörbe für diese Option. Klassische hochpreisige Segmente wie z. B. die Möbelbranche sind längst nicht mehr der einzige Einsatzbereich. Vor allem im Bekleidungssegment ist beispielsweise momentan viel Bewegung erkennbar und diese Beobachtung wird sich in Zukunft sicherlich auch noch weiter auf andere Warengruppen ausdehnen.

Ratenkauf wird so letztendlich vielen Händlern die Möglichkeit eröffnen, neuen Umsatz zu generieren, Neukunden zu gewinnen und in der Folge auch die Kundenzufriedenheit im Allgemeinen durch ein flexibles Bezahlmodell zu steigern. Das Potential einer Ratenkaufoption im E-Commerce ist deshalb nicht zu unterschätzen und sollte daher von keinem Händler ignoriert werden.

Als Hilfestellung bei der Beschäftigung mit diesem Thema können aus Expertensicht die vier Erfolgsfaktoren „Einfachheit und Schnelligkeit“, „Flexibilität und Unkompliziertheit“, „Kundenumgang und Transparenz“ sowie „Labeling“ dienen, denn diese tragen maßgeblich zum Erfolg eines Ratenkaufprodukts bei.

Weitere Erkenntnisse zum Ratenkauf im Online-Handel sowie die komplette Studie „Ratenkauf im E-Commerce – Status quo und wie man ihn erfolgreich einsetzt“ stehen kostenlos zum Download zur Verfügung unter:
http://www.ecommerce-leitfaden.de/ratenkauf


 

 
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