E-Commerce-Leitfaden
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Aktuelles

Betrug im Online-Handel erreicht in der Vorweihnachtszeit seinen Höhepunkt

Die Masche eines Betrügers zu durchschauen, ist für Online-Händler nicht immer einfach, aber wichtig. Denn insbesondere, wenn es durch Betrug zu Zahlungsausfällen kommt, entstehen für sie hohe Kosten. In vielen Fällen könnten Betrugsfälle verhindert werden, vorausgesetzt, dass Auffälligkeiten der Bestellung rechtzeitig erkannt würden. Welche Erfahrungen Händler mit Betrug machen und wie sie Betrugsversuchen vorbeugen, hat das E- Commerce-Leitfaden-Team in einer Studie untersucht.

84 Prozent der befragten Online-Händler wurden schon Opfer eines Betrugsfalles oder haben bereits mit Betrugsversuchen zu tun gehabt. Bei über der Hälfte ist die Zahl der Betrugsdelikte in den letzten fünf Jahren angestiegen. Dabei haben das Produktportfolio des Händlers und die angebotenen Zahlungsverfahren den größten Einfluss auf die Betrugsversuche, die vor allem abends und nachts stattfinden. Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle: Besonders zur Weihnachtszeit ist Vorsicht bei den Händlern geboten.

Mithilfe gezielt eingesetzter Risikoprüfungen können allerdings mögliche Ursachen für Zahlungsstörungen – und somit häufig von Betrug – rechtzeitig erkannt bzw. aufwändige Beitreibungen offener Forderungen sowie Zahlungsausfälle vermieden werden.

Ralf Zirbes, Geschäftsführer der Creditreform Boniversum GmbH, erläutert dazu: „Die Betrugsprävention wird immer wichtiger. Mit der steigenden Bedeutung des Online-Handels haben auch die Fälle von Identitätsmissbrauch massiv zugenommen. Unsere Erfahrung zeigt, dass Kriminelle inzwischen über den Einsatz von Bonitätsprüfungen während der Bestellprozesse informiert sind und deshalb vermehrt falsche Identitäten verwenden. Wir empfehlen den Händlern daher, von Anfang an präventiv zu arbeiten, um Zahlungsausfälle zu vermeiden.“

Obwohl bei sechs von zehn Händlern die Betrugsversuche in den letzten Jahren zugenommen haben und nur 11 Prozent schätzen, dass deren Zahl in den nächsten fünf Jahren abnehmen wird, planen nur wenige Händler weitere Maßnahmen zur Betrugsprävention. Darüber hinaus weiß mehr als ein Drittel der Händler, die noch keine Präventionsmaßnahmen durchführen, nicht, welche entsprechenden Möglichkeiten überhaupt existieren. Auch das Finden des „richtigen“ Kosten-/Nutzenverhältnisses stellt für viele eine große Herausforderung dar.

Dei zahlreichen Händlern ist also noch Luft nach oben, sowohl was die Betrugsprävention als auch die Optimierung der Maßnahmen zur Betrugserkennung angeht.

Die vollständige Studie „Betrug und Betrugsprävention im Online-Handel – Status quo und Bewertung aus Händlersicht“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter:
www.ecommerce-leitfaden.de/betrug


 

Digitalisierung des Handels im Fokus beim E-Commerce-Tag Nürnberg

Beim E-Commerce-Tag in Nürnberg am 4. November 2015 war das Thema „Digitalisierung des Handels“ allgegenwärtig, vom Eröffnungsvortrag von Dr. Georg Wittmann (ibi research an der Universität Regensburg), der die ersten Ergebnisse der ibi-Mystery-Shopping-Studie vorstellte und daraus Handlungsoptionen für Händler ableitete, bis hin zur abschließenden Podiumsdiskussion. „Wer die digitale Transformation jetzt nicht für sich nutzt, wird es zukünftig immer schwerer haben, im Handel zu bestehen“, kommentierte Dr. Ernst Stahl vom Veranstalter ibi research an der Universität Regensburg den E-Commerce-Tag in Nürnberg und die aktuellen Entwicklungen im Handel.

In dieselbe Richtung argumentierten in sieben Speed-Talks auch die Partner des E-Commerce-Leitfadens, die dem Auditorium in der vollbesetzten IHK Akademie Mittelfranken verschiedene aktuelle Entwicklungen und Innovationen im E-Commerce aufzeigten und den Händlern Ansatzpunkte zur Verbesserung ihres Geschäftsmodells lieferten.

In der anschließenden Fachkonferenz Payment und Risikomanagement präsentierte Jürgen Eimer von Conrad Electronic den Teilnehmern, wie der Elektronik- und Technikhändler seine Zahlungsabwicklung optimiert. Dazu werden Daten in Echtzeit erfasst, analysiert, ausgewertet und anschließend adäquate Zahlungsverfahren ausgesteuert. Ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für oder gegen ein Zahlungsverfahren sind natürlich auch die Kosten der einzelnen Verfahren. Dr. Ernst Stahl von ibi research stellte dazu die Ergebnisse der ibi-Studie „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren“ vor und gab den Teilnehmern einen Einblick in die Kostenstrukturen der verschiedenen Zahlungsverfahren sowie einen Ausblick auf die kommenden Änderungen, insbesondere rund um die Kreditkartenzahlung.

Der Weg zum richtigen Shop-System sowie zum geeigneten ERP-System war Thema in einer weiteren Fachkonferenz, in der Wolf Sternberg von Papier Liebl und Peter Schödlbauer von Hemden-Meister.de ihre Erfahrungen teilten und im Rahmen einer Podiumsdiskussion intensiv auf die Fragen der Teilnehmer eingingen.

Robert Müller von mymuesli ergänzte die Thematik mit einem Erfahrungsbericht über den Relaunch des mymuesli-Webshops. Wie Online-Händler über Marktplätze und durch die Hinzunahme weiterer Länder neue Märkte und Kunden erschließen können, zeigten dann weitere Referenten auf, unter anderem Franz Trescher von fotopuzzle.de. Er stellte die Internationalisierungsstrategie seines Unternehmens vor und legte dem interessierten Publikum die gewonnenen Erfahrungen dar. Ein zentraler Punkt ist dabei der Einsatz von Muttersprachlern –ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Oberpfälzer Unternehmen in dieser Hinsicht.

Das Thema Conversion-Optimierung und der Einsatz von Preissuchmaschinen wurde durch Bastian Althoff von der empiriecom KG und Bernhard Ollefs sowie Herrn Auer von Witt Weiden thematisiert. Andreas Illig von solutionDrive ergänzte die Vorträge durch zahlreiche Umsetzungsbeispiele und zeigten den Händlern auf, worauf es beim Aufbau eines Online-Shops ankommt.

In der abschließenden Sektion stellte Holger Seidenschwarz das von ibi research für das Bayerische Wirtschaftsministerium erstellte Gutachten „E-Commerce-Strategien für den mittelständischen Einzelhandel“ vor und gab einen Ausblick auf den Handel im Jahr 2020. „Je nach Branche wird der Online-Anteil weiter wachsen, jedoch nicht in allen Branchen gleich stark. Das ist eines der zentralen Ergebnisse aus unserer Untersuchung.“, so Seidenschwarz.

Die Fachausstellung, in der E-Commerce-Experten ihre Lösungen präsentierten, wurde durch die Besucher der Veranstaltung ebenso gut angenommen wie die einzelnen Vorträge. In den Pausen gab es viele Gelegenheiten für interessante Diskussionen und zum Networking. Aufgrund der großartigen Resonanz und des hervorragenden Feedbacks der Teilnehmer laufen schon jetzt die Vorbereitungen für weitere E-Commerce-Tage im kommenden Jahr.


 

„Drei auf einen Streich“ – der E-Commerce-Tag in Nürnberg macht’s möglich

Eine einmalige Gelegenheit bietet dieses Jahr der E-Commerce-Tag in Nürnberg. Gleich bei drei Events können Sie sich dem Thema E-Commerce nähern oder sich darin fortbilden. Zusammen mit der IHK Nürnberg für Mittelfranken veranstalten wir am 4. November den E-Commerce-Tag Nürnberg. Am Vortag bieten Ihnen die Veranstalter zusätzlich zwei exklusive Ganztagesseminare zu den Themen "Einstieg in den E-Commerce" und "Suchmaschinenoptimierung".

Intensivseminar „Einstieg in den E-Commerce“ (3. November 2015)
Dieses Seminar richtet sich an E-Commerce-Einsteiger, Gründer, Hersteller oder Händler, die einen Webshop aufbauen oder Marktplätze nutzen wollen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link: www.ecommerce-tag.de/intensivseminar

SEO Insider Seminar „Suchmaschinenoptimierung verstehen und anwenden“ (3. November 2015)
Sie wollen wissen, worauf es bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wirklich ankommt und wie man die richtigen und relevanten Keywords für das eigene Unternehmen findet? Lernen Sie, wie Sie Ihr Google-Ranking beeinflussen können und welche Onpage-Faktoren (Technik, Inhalt, Struktur) Sie selbstständig im Unternehmen planen und umsetzen können.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link: www.ecommerce-tag.de/seo-seminar

E-Commerce-Tag „Praxiswissen für Online-Händler aus erster Hand!“ (4. November 2015)
Gebündeltes Expertenwissen zu allen relevanten Themen für Online-Händler und Erfolgsgeschichten aus der Praxis – das bietet der E-Commerce-Tag Nürnberg. Namhafte E-Commerce-Experten geben wertvolle Tipps und Tricks zu Themen wie Shop-Systeme, rechtliche Pflichten, Marketing und Vertrieb, Risikomanagement, Zahlungs- und Versandabwicklung oder Forderungsmanagement.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link: www.ecommerce-tag.de
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.


 

Elektronische Rechnungsabwicklung in der Praxis – Fallbeispielsammlung veröffentlicht

Im Bereich der elektronischen Rechnungsabwicklung besteht nach wie vor ein großes, häufig ungenutztes Potenzial bei Unternehmen, gerade im Mittelstand und Handwerk. Daher ist es wichtig, die Unternehmen praxisnah mit qualitativ hochwertigen Informationsmaterialien zu unterstützen. Zu diesem Zweck hat ibi research als Träger des eBusiness-Lotsen Ostbayern im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine umfangreiche Fallbeispielsammlung mit sieben erfahrenen Unternehmen und einem Interview veröffentlicht. Diese bietet detaillierte Einblicke in die Umsetzung der elektronischen Rechnungsabwicklung sowie die damit verbundenen Herausforderungen.

 

Sieben Fallbeispiele von unterschiedlichen Unternehmen aus verschiedenen Branchen
In Abhängigkeit der Unternehmensgröße und der Branchenzugehörigkeit unterscheiden sich die Ausgangssituation sowie die Herangehensweise und Lösungsmöglichkeit in Bezug auf die Einführung der elektronischen Rechnungsabwicklung deutlich. Daher enthält die Fallbeispielsammlung ein breites Unternehmensspektrum aus den Bereichen Dienstleistung (Fachgroßhandel für Handwerk und Industrie, Geschäftsreisemanagement, Online-Marketing, Online-Handel, Hotellerie-Einkaufsgesellschaft) und Produktion (Windenergieanlagenherstellung, Industriebürstenproduktion). Die Unternehmensgröße erstreckt sich dabei von drei bis knapp 20.000 Mitarbeitern.

Fallbeispiele zeigen Herangehensweisen und Lösungsmöglichkeiten auf
Die Fallbeispiele geben detaillierte Einblicke dahingehend, auf welche Art und Weise die betrachteten Unternehmen die elektronische Rechnungsabwicklung umgesetzt haben. Im Fokus stehen dabei jeweils die Ausgangssituation, die Gründe für die Einführung der elektronischen Rechnungsabwicklung, die aufgetretenen Herausforderungen, die organisatorische und technische Umsetzung, der erzielte Nutzen sowie zukünftig geplante Maßnahmen und Weiterentwicklungen. Angereichert wird die Fallbeispielsammlung zudem durch ein Interview mit einem Steuerberater zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der elektronischen Rechnungsabwicklung.

Die elektronische Rechnung birgt viel Potenzial
Die Digitalisierung hält in sämtlichen Unternehmensbereichen seit Jahren Einzug. Auch die Prozesse in der Rechnungsabwicklung werden bei den Unternehmen zunehmend digitalisiert – angefangen von der Erstellung der Rechnung, über deren Versand und Empfang bis hin zur Bearbeitung, Archivierung sowie Bilanzierung. Dies bedeutet für die Unternehmen oftmals spürbare Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen im Vergleich zu einer rein papier- bzw. beleghaften Rechnungsabwicklung. Jedoch drucken 69 Prozent der Unternehmen elektronisch eingegangene Rechnungen zur Weiterbearbeitung noch auf Papier aus, wie ein Ergebnis der aktuellen Studie „Elektronische Rechnungsabwicklung – Fakten aus der Unternehmenspraxis“ des eBusiness-Lotsen Ostbayern zeigt.

Neben der organisatorischen und technischen Umsetzung besteht bei den Unternehmen vor allem auch Informationsbedarf in Bezug auf die rechtliche Situation. Grundlagenwissen ist zwar oftmals vorhanden, aber nicht mehr als das. So schätzen laut der genannten Studie nur 48 Prozent der Unternehmen ihren Kenntnisstand zu den rechtlichen Anforderungen der Rechnungsarchivierung als „umfassend“ ein.

Die Fallbeispielsammlung sowie weitere Informationsmaterialien zum Thema „Elektronische Rechnungsabwicklung“ können über das Portal www.elektronische-rechnungsabwicklung.de kostenlos heruntergeladen werden.


 

Neue Studie: Erfolgsfaktor Checkout-Optimierung

Voraussetzung für eine Optimierung des Checkouts ist eine hinreichende Datenanalyse im Webshop. Jedoch messen nur wenige Händler relevanten Daten, wie die Ergebnisse der Studie zeigen. Demnach messen die befragten Online-Händler vor allem die Anzahl der Webshop-Besucher (69 Prozent). Das verwendete Endgerät wird nur von 53 Prozent identifiziert. Genauso viele kennen überhaupt ihre Konversionsrate im Online-Shop. Die Abbruchquote im Checkout-Prozess bestimmen sogar nur 45 Prozent der Händler. Die restlichen 55 Prozent können somit keine Aussagen über die Qualität ihres Checkout-Prozesses machen.

Weitere Ergebnisse der Studie zeigen, dass trotz der steigenden Nutzung von mobilen Endgeräte zum Onlineshopping, fast die Hälfte der Händler darauf noch nicht vorbereitet ist. Denn nur etwa die Hälfte von ihnen hat bereits einen für mobile Endgeräte optimierten Webshop. 44 Prozent der Händler passen ihren Webshop an die mobile Nutzung auf Tablets und 42 Prozent an die auf Smartphones an. 33 Prozent haben zwar aktuell keinen für mobile Endgeräte optimierten Webshop, planen dies jedoch in Zukunft zu verwirklichen.

Um Kunden, die den Checkout abgebrochen haben, wieder in den Webshop zurückzuholen, existieren verschiedene Maßnahmen. Diese werden jedoch nur von 48 Prozent der Händler eingesetzt. Bei 24 Prozent der Händler bleiben die Produkte im Warenkorb. 18 Prozent verschicken Erinnerungsmails und 15 Prozent nutzen Werbeanzeigen (Retargeting). Weiterhin verwenden 7 Prozent Rabatte und 6 Prozent Gutscheine, die als erfolgreichste Reaktivierungsmaßnahmen von den befragten Online-Händlern eingeschätzt wurden.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Studie, dass die Optimierung des Checkouts einen großen Nutzen für Online-Händler generieren kann und somit einen Erfolgsfaktor darstellt. Zudem wird aus den Studienergebnissen deutlich, dass viele Online-Händler notwendige Parameter nicht messen, um daraus optimierende Maßnahmen für den Checkout-Prozess abzuleiten. Vor dem Hintergrund des sich ständig ändernden Kundenverhaltens und neuen Innovationen wird die Optimierung des Checkout-Prozesses auch in Zukunft ein wichtiges Thema bleiben. Aus diesem Grund ist für Online-Händler ein regelmäßiges Monitoring des Checkouts unerlässlich, um auf gestiegene Abbruchquoten reagieren zu können.

Die vollständige Studie „Erfolgsfaktor Checkout-Optimierung“ können Sie kostenlos herunterladen: 
Studie: Erfolgsfaktor Checkout-Optimierung

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf einen Blick:

  • Immer mehr User nutzen mobile Endgeräte zum Onlineshopping – doch fast die Hälfte der Händler ist darauf noch nicht vorbereitet.
  • 90 Prozent der deutschen Händler analysieren nicht regelmäßig den Checkout-Prozess.
  • Weniger als die Hälfte der Händler misst die Abbruchquote im Checkout.
  • Kunden, die über Mobiltelefone in den Shop kommen, verbringen im Schnitt nur halb so viel Zeit im Shop als solche, die über Desktop kommen – dennoch muss der mobile Kunde im Schnitt vier Schritte im Checkout durchlaufen.
  • Die Optimierung des Checkouts kann einen Nutzen für Online-Händler generieren und stellt damit einen Erfolgsfaktor dar.
  • Bei einem Drittel der Händler ist eine Zahlartensteuerung im Webshop vorhanden und bei weiteren 11 Prozent ist diese geplant.
  • Etwa die Hälfte der Händler setzt für Kunden, die den Checkout abgebrochen haben, Reaktivierungsmaßnahmen ein.
Vollständige Pressemitteilung: (PDF) (DOCX)

 

 
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